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nextSTEP: Erster Jahrgang des Gründungs­programms gestartet

11. Sep 26

Elf hessische Talente erhalten ein Jahr lang Unterstützung auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und Unternehmensgründung

Der erste Jahrgang des Film- und Mediengründungsprogramms nextSTEP steht: Elf Teilnehmende begannen am 1. September 2026 das einjährige Programm der Hessen Film & Medien (HF&M), das gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main ermöglicht wird.


nextSTEP verbindet Arbeitsräume im Kulturbunker im Frankfurter Ostha-fen oder einen Mietkostenzuschuss mit individuellem Mentoring, praxisnahen Workshops, Netzwerkformaten und professioneller Begleitung. So erhalten die ausgewählten Film- und Medienschaffenden einen Rahmen, um ihre Gründungsvorhaben weiterzuentwickeln und nachhaltige Geschäftsmodelle in Hessen aufzubauen.

Die Bandbreite des ersten Jahrgangs reicht von Produktion und Stoffentwicklung über Animation und Sound Design und Medienforschung. Im Bereich Produktion fokussieren sich Emina Smajic und Sophia Stier als Team auf das Thema Female Empowerment. Max Miller legt einen Schwerpunkt auf Stoffe aus dem Horrorgenre, Alina Yklymova auf Eigenproduktionen und Sebastiano Trebastoni beschäftigt sich mit Vertical Drama. Derya Şahin entwickelt eine deutsch-türkische Fortbildungs- und Vernetzungsplattform. Kathrin Strauß arbeitet im Bereich Illustration und Animation, Ben Can Hekimoglu und Lukas Schaan im Bereich 2D-Anima-tion. Giovana de Souza Possignolo verbindet soziologische Forschung und Dokumentarfilm. Paul Ziesches Interesse gilt Sound Design und Vertonung.

»Wir sind stolz auf unsere lebendige Filmszene in Hessen und wir wollen mit unserer Förderung dazu beitragen, dass ›made in Hessen‹ auch in Zukunft für Innovation und Vielfalt steht. Wir schaffen gute Rahmenbedingun-gen für kreative Ideen, damit aus ihnen langfristige berufliche Perspektiven entstehen können. Mit nextSTEP gehen wir neue Wege und vermitteln Film- und Medienschaffenden das unternehmerische Wissen, das sie auf ihrem Weg brauchen. Ich wünsche allen Teilnehmenden ein produktives Jahr und viel Erfolg dabei, ihre Vorhaben in Hessen weiterzuentwickeln. Der Erfolg dieses Programms wird sicher in den nächsten Jahren sichtbar werden«, sagt Kunst- und Kulturminister sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Hessen Film & Medien, Timon Gremmels.


Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgte durch Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien, unter Einbeziehung der Empfehlungen des nextSTEP-Beirats. Dem beratenden Gremium gehören Svetlana Svyatskaya, Referentin und Fachbereichsleiterin Film und Me-dien im Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, sowie Timon Ott und Ricardo Guzmán von EINBAUM FILM an.

»Mit dem ersten Jahrgang beginnt für nextSTEP die entscheidende Phase: Aus einem Konzept und neuen Räumen wird ein Ort, an dem sehr unterschiedliche unternehmerische Ideen konkret weiterentwickelt wer-den«, sagt Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien. 

 

 

»Die ausgewählten Gründungsvorhaben zeigen, wie vielfältig die Wege in die Selbstständigkeit innerhalb unserer Branche heute sind.

Gleichzeitig fördern wir die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander, die so von ihren unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen untereinander profitieren können.«

Während des zwölfmonatigen Programms absolvieren die Teilnehmenden zwölf Workshops zu gründungsrelevanten Themen wie Buchhaltung, Per-sonalmanagement und Finanzierung. Netzwerkveranstaltungen bringen sie mit Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Filmbranche zusammen. Ergänzt wird das Programm durch die individuelle Begleitung durch Mentorinnen und Mentoren.

Im Gründungszentrum nextSTEP im Kulturbunker Osthafen stehen Arbeitsräume zur Verfügung, die im Rahmen des Programms mietfrei genutzt werden können. Die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten wird durch eine Förderung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt ermöglicht. Wer bereits über eigene Arbeits- oder Studioräume verfügt oder seinen Lebens- und Arbeitsschwerpunkt außerhalb des Rhein-Main-Gebiets in Hessen hat, kann einen Mietkostenzuschuss erhalten.

»Mit dem ersten Jahrgang wird nextSTEP von der Idee zu einem gelebten Miteinander. Mich freut besonders, dass im Kulturbunker ganz unterschiedliche Bereiche der Film- und Medienarbeit zusammenkommen und die Teilnehmenden hier nicht nur arbeiten, sondern auch eigene Veranstaltungen gestalten und neue Verbindungen in die Frankfurter Kulturszene knüpfen können«, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zu nextSTEP unter www.hessenfilm.de/nextstep.